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Polymyalgia rheumatica

Polymyalgia rheumatica: Ursachen

Stand: 16. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Worin eine Polymyalgia rheumatica (PMR, kurz: Polymyalgie) ihre Ursachen hat, ist weitgehend unbekannt. Ebenso wie viele andere entzündlich-rheumatische Erkrankungen ist die Polymyalgia rheumatica mit einem fehlgesteuerten Immunsystem verbunden: Das Immunsystem richtet sich nicht gegen eindringende Krankheiterreger, sondern gegen den Körper selbst. Somit zählt die Polymyalgia rheumatica zu den sogenannten Autoimmunerkrankungen. Eine mögliche Ursache für ihre Entstehung könnte sein, dass die im Blut zirkulierenden Zellen des Immunsystems bei Menschen höheren Alters dazu neigen, außer Kontrolle zu geraten – also unkontrolliert Botenstoffe (sog. Zytokine) zu bilden und so eine Entzündung zu verursachen, die den gesamten Körper betrifft.

Dass sich bei vielen Menschen mit Polymyalgia rheumatica größere Blutgefäße entzünden, kann seine Ursachen ebenfalls in außer Kontrolle geratenen Immunzellen haben. Eine solche Gefäßentzündung bezeichnet man auch als Vaskulitis. Sind die Schläfenarterie oder andere Gefäße des Kopfs entzündet, bezeichnet man dies als Arteriitis temporalis. Bei jedem zweiten Betroffenen liegt zusammen mit der Polymyalgia rheumatica eine Arteriitis temporalis vor.

Weiterlesen: Polymyalgia rheumatica: Symptome

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