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Polymyalgia rheumaticaPolymyalgia rheumaticaForumRheuma
Forenexperte: Dr. Timo Ulrichs
Forum Rheuma
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren Polymyalgia rheumatica: Therapie(Stand: 27. April 2009) Bei einer Polymyalgia rheumatica zielt die Therapie darauf ab, die Symptome zu lindern. Das Mittel der ersten Wahl sind Kortisonpräparate. Schon ein paar Stunden – spätestens ein paar Tage – nach Beginn der Behandlung bessern sich die Beschwerden der Polymyalgia rheumatica deutlich. Zu Beginn der Therapie einer Polymyalgia rheumatica wird das Kortison in höherer Dosierung verabreicht; im weiteren Verlauf wird die Dosis langsam (über Wochen beziehungsweise Monate) herabgesetzt. Dauer und Dosierung der Kortisonbehandlung sind individuell unterschiedlich und hängen von dem Beschwerdebild sowie von den Entzündungsparametern. Auch wenn die Betroffenen durch die Behandlung nach kurzer Zeit keine Beschwerden mehr haben, darf die Kortisontherapie auf keinen Fall plötzlich abgesetzt werden, da dann das Risiko von plötzlichen Gefäßverschlüssen besteht. Da das zur Therapie der Polymyalgia rheumatica eingesetzte Kortison zu Nebenwirkungen führen kann, wie beispielsweise Gewichtzunahme oder auch Osteoporose (Knochenschwund), werden zusätzlich Kalzium und Vitamin D verabreicht. Außerdem werden Immunsuppressiva wie Methotrexat oder Chloroquin eingesetzt, um die Kortisonmenge möglichst niedrig halten zu können. Weiterlesen: Polymyalgia rheumatica: Verlauf Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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