Polymyalgia rheumatica: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. November 2013)

Die für eine Polymyalgia rheumatica (PMR) kennzeichnenden Symptome sind reißende Muskelschmerzen – vor allem im Schultergürtel, im Nacken, in den Oberarmen, im Beckengürtel und in den Oberschenkeln.

Typischerweise treten diese Schmerzen bei der Polymyalgia rheumatica beidseitig auf und setzen meist sehr plötzlich ein. Meistens nehmen die Polymyalgia-rheumatica-Symptome auch einen typischen zeitlichen Verlauf: Die Schmerzen beginnen nachts, erreichen morgens ihre größte Stärke und nehmen dann zum Abend hin wieder ab. Die Muskeln sind vor allem in den Morgenstunden steif und unbeweglich – diese Muskelsteifigkeit hält meist länger als 45 Minuten an.

Neben den Schmerzen und der Steifigkeit der Muskeln treten bei der Polymyalgia rheumatica folgende Symptome oft zusätzlich auf:

Gelegentlich umfassen die Polymyalgia-rheumatica-Symptome auch Fieber oder eine erhöhte Temperatur. Gelenkschmerzen können hinzukommen, stehen bei einer Polymyalgie aber meist im Hintergrund.

Wenn Kopfschmerzen oder Sehstörungen als weitere Polymyalgia-rheumatica-Symptome auftreten, kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass die Blutgefäße des Kopfs an der entzündlich-rheumatischen Erkrankung mitbeteiligt sind. Dies geschieht bei der Polymyalgia rheumatica häufig: In etwa der Hälfte aller Fälle tritt die Autoimmunerkrankung zusammen mit einer Entzündung der Schläfenarterie (sog. Arteriitis temporalis) auf.

Typische Schmerzverteilung bei Polymyalgia rheumatica

Typische Schmerzverteilung bei PMR


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