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Pneumothorax: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (24. Februar 2014)

Ein Pneumothorax nimmt überwiegend einen guten Verlauf: Die häufigste Form – der scheinbar zufällig und ohne äußere Einwirkung auftretende Spontanpneumothorax – hat in der Regel eine gute Prognose und verheilt problemlos von selbst. In etwa 30 Prozent der Fälle tritt er allerdings erneut auf. Bei einem durch eine Operation behobenen Spontanpneumothorax beträgt die Therapie-Erfolgsrate bis zu 99 Prozent: Demnach ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich auf der operierten Seite noch einmal ein Spontanpneumothorax bildet. Beim verletzungsbedingten oder traumatischen Pneumothorax hängt die Prognose von der Schwere der zugrunde liegenden Verletzungen ab.

Grundsätzlich können jedoch alle Formen von Pneumothorax einen schweren Verlauf nehmen und eine akute Lebensgefahr darstellen. Eine bei jedem Pneumothorax mögliche und lebensbedrohliche Komplikation ist der Spannungspneumothorax (Ventilpneumothorax): Hierbei können beide Lungen und die Herz-Kreislauf-Funktion drastisch eingeschränkt sein.

Ist der Pneumothorax geheilt, sind im weiteren Verlauf keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Das bedeutete: Auch die Ausübung von Sport ist nach einer erfolgreichen Pneumothorax-Behandlung wieder bedenkenlos möglich.






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