Pneumothorax: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (29. Dezember 2015)

Ein Pneumothorax nimmt überwiegend einen guten Verlauf: Die häufigste Form – der offenbar zufällig und ohne äußere Einwirkung auftretende Spontanpneumothorax – hat in der Regel eine gute Prognose und verheilt problemlos von selbst. In etwa 30 Prozent der Fälle tritt er allerdings erneut auf.

Bei einem durch eine Operation behobenen Spontanpneumothorax beträgt die Therapie-Erfolgsrate bis zu 95 Prozent: Dass sich auf der operierten Seite noch einmal ein Spontanpneumothorax bildet, ist also recht unwahrscheinlich.

Beim verletzungsbedingten oder traumatischen Pneumothorax hängt die Prognose davon ab, wie schwer die ursächlichen Verletzungen sind.

Grundsätzlich können jedoch alle Formen von Pneumothorax einen schweren Verlauf nehmen und eine akute Lebensgefahr darstellen. Eine bei jedem Pneumothorax mögliche und lebensbedrohliche Komplikation ist der Spannungspneumothorax (Ventilpneumothorax): Hierbei können beide Lungen und die Herz-Kreislauf-Funktion drastisch eingeschränkt sein.

Ist der Pneumothorax ausgeheilt, sind im weiteren Verlauf keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Auch die Ausübung von Sport ist nach einer erfolgreichen Pneumothorax-Behandlung wieder bedenkenlos möglich.


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