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PMS (prämenstruelles Syndrom): Ursachen

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (14. August 2014)

Die genauen Ursachen für PMS (prämenstruelles Syndrom) sind bisher nicht vollständig geklärt.

Als mögliche Ursachen kommen infrage:

  • hormonelles Ungleichgewicht: Eine mögliche Ursache ist das Ungleichgewicht der Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron, das bei Frauen durch die Hormonschwankungen im Laufe des Menstruationszyklus entsteht: Etwa in der Mitte des Menstruationszyklus findet der Eisprung statt. Nach dem Eisprung steigt der Progesteronspiegel, während der Östrogenspiegel sinkt. Zusätzlich wird vermehrt das Hormon Prolaktin gebildet, wodurch die Brustdrüsen anschwellen – bei einigen Frauen führt dies zu Brustschmerzen. Durch die hormonellen Veränderungen kann es im Körper zu Flüssigkeits- und Elektrolytverschiebungen kommen, die möglicherweise einen Teil der Beschwerden erklären.
  • Abbauprodukte des Hormons Progesteron: Beim Abbau des Hormons Progesteron entstehen Stoffe, auf die der Körper der Betroffenen eventuell sensibler reagiert.
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • zu niedriger Melatoninspiegel
  • vegetatives Nervensystem: Das vegetative Nervensystem könnte bei Betroffenen in seiner Funktion beeinträchtigt sein.

PMS: Video

Außerdem gibt es verschiedene Faktoren, die PMS-Beschwerden verstärken können, dazu zählen:

  • Stress, z.B. durch Beziehungsprobleme, familiäre Probleme, berufliche Überlastung, Konfliktsituationen
  • ungünstige Ernährung (z.B. zu viel Zucker, Alkohol, Koffein)
  • Nikotin
  • zu wenig Bewegung
  • bestimmte Medikamente (z.B. Abführmittel)
  • bestimmte hormonelle Verhütungsmittel: Sie können als Nebenwirkung zu PMS-Beschwerden führen beziehungsweise diese verstärken.

In den meisten Fällen scheint eine Kombination verschiedener Ursachen zu PMS-Beschwerden zu führen.






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