PMS (prämenstruelles Syndrom): Was ist das?

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (19. Januar 2016)

Unter dem Begriff PMS (prämenstruelles Syndrom) fasst man regelmäßig wiederkehrende Beschwerden aus dem körperlichen und psychisch-emotionalen Bereich zusammen, die bis zu 14 Tage vor der Regelblutung beginnen. Sobald die Blutung einsetzt, lassen die PMS-Beschwerden meist wieder nach. Teilweise halten sie auch darüber hinaus an.

Ein prämenstruelles Syndrom mit leichten Beschwerden, die den Alltag nicht nachhaltig beeinflussen, wird bisher nicht als eigenständige Erkrankung anerkannt. Anders ist das bei der besonders schweren Form von PMS, der sogenannten prämenstruellen Dysphorie (PMDD = premenstrual dysphoric disorder), die als eigenständige (psychische) Erkrankung gilt. Sie hat einen schwerwiegenden Einfluss auf das gesamte Leben der betroffenen Frau und muss behandelt werden.

Häufigkeit

PMS-Beschwerden treten in unterschiedlicher Stärke bei bis zu drei Viertel aller Frauen auf, die ihre Regelblutung bekommen. Etwa 25 Prozent der Betroffenen leiden unter ihren Beschwerden. Rund 5 Prozent fühlen sich durch PMS-Beschwerden stark in ihrem Alltag beeinträchtig.


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