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Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
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Stand: 10. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Unter dem Begriff PMS (prämenstruelles Syndrom) fasst man regelmäßig wiederkehrende Beschwerden aus dem körperlichen und psychisch-emotionalen Bereich zusammen, die 4 bis 14 Tage vor der Regelblutung beginnen. Sobald die Blutung einsetzt, lassen die PMS-Beschwerden wieder nach.
Ein prämenstruelles Syndrom mit leichten Beschwerden, die den Alltag nicht nachhaltig beeinflussen, wird bisher nicht als eigenständige Erkrankung anerkannt. Anders bei der besonders schweren Form von PMS, der sogenannten prämenstruellen Dysphorie (PMDD = premenstrual dysphoric disorder), die als eigenständige (psychische) Erkrankung anerkannt ist. Die Erkrankung hat dann einen schwerwiegenden Einfluss auf das gesamte Leben der betroffenen Frau und muss behandelt werden.
PMS-Beschwerden treten in unterschiedlicher Stärke bei etwa drei Viertel aller geschlechtsreifen Frauen auf. Etwa 25 Prozent davon leiden unter den Beschwerden. Rund 5 Prozent der von PMS betroffenen Frauen sind stark in ihrem Alltag beeinträchtig.
Übergewichtige Frauen leiden öfter an PMS als normalgewichtige Frauen. Außerdem sind besonders Frauen über 30 Jahren von PMS betroffen.
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