Plötzlicher Herztod: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (19. Januar 2016)

Droht ein plötzlicher Herztod, ist für den weiteren Verlauf entscheidend, wie schnell lebensrettende Sofortmaßnahmen erfolgen und wie schwer die Erkrankung ist, die zum Herzstillstand geführt hat.

In Deutschland überleben derzeit etwa drei bis acht von hundert Betroffenen einen plötzlichen Herztod. Diese Werte liegen weit hinter denen der USA zurück: Dort überleben landesweit etwa 15 Prozent der Betroffenen – mit örtlichen Spitzen von bis zu 60 Prozent.

Die beste Prognose, einen Herztod durch Erste-Hilfe-Maßnahmen erfolgreich abzuwenden (sog. überlebter plötzlicher Herztod), besteht in den USA Gegenden, in denen man auf die sogenannte Public Access Defibrillation (PAD) mit öffentlich zugänglichen Defibrillatoren setzt: Dies ist zum Beispiel in den Casinos in Las Vegas der Fall, wo das Sicherheitspersonal dank entsprechender Schulungen Wiederbelebungsmaßnahmen beherrscht und automatische externe Defibrillatoren (AED) zur Verfügung stehen, die auch für medizinische Laien leicht zu bedienen sind.

In Deutschland sind mittlerweile ebenfalls einige öffentlich zugängliche Gebäude (wie Flughäfen oder Bahnhöfe) mit solchen Defibrillatoren ausgestattet.


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