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Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte)
Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte)Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte): DefinitionStand: 30. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Der Begriff Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte) bezeichnet per Definition eine Infektion der Haut mit dem Hefepilz Malassezia furfur. Dabei entstehen auf der Haut reisförmige über- und unterpigmentierte Stellen, die meist an Brust und Rücken auftreten. Durch leichtes Kratzen der betroffenen Stellen lösen sich oberflächlich kleieähnliche Schuppen, was dem Erreger den Beinamen Kleienpilz einbrachte. Die Bezeichnung Pityriasis versicolor (versicolor = Farbwechsel) leitet sich von den – durch äußere Einflüsse entstehenden – Veränderungen in der Pigmentierung ab. Bei einer gebräunten Haut sind die von Pityriasis versicolor betroffenen Stellen eher zu schwach pigmentiert, bei blassen Menschen erscheinen sie eher als bräunliche Flecken. Nach einer erfolgreichen Behandlung tritt die Pilzinfektion oft erneut auf. Die Kleienpilzflechte ist jedoch nicht ansteckend. HäufigkeitDie Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte) weist in Regionen mit gemäßigtem Klima eine Häufigkeit von schätzungsweise 1 bis 4 Prozent auf. In tropischen Klimazonen ist die Hautpilzerkrankung mit etwa 30 bis 40 Prozent häufiger, wobei überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene betroffen sind. Weiterlesen: Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte): Ursachen Das könnte Sie auch interessieren
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