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Pigmentstörung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. Februar 2016)

© Jupiterimages/Digital Vision

Bei einer Pigmentstörung ist die Bildung der Stoffe gestört, die der Haut ihre natürliche Farbe verleihen: der sogenannten Pigmente. Die Folge: Die Haut ist stärker oder schwächer gefärbt als normal.

Entsprechend kann eine Pigmentstörung in verschiedenen Formen auftreten:

  • Die Hyperpigmentierung bezeichnet eine zu starke Pigmentierung der Haut: Beispiele hierfür sind die Sonnenbräune und Pigmentflecken wie Leberflecken, Sommersprossen oder Altersflecken.
  • Bei der Hypopigmentierung ist die Haut zu schwach pigmentiert: Ein Beispiel hierfür ist die Weißfleckenkrankheit.
  • Bei der Depigmentierung fehlt die Hautpigmentierung völlig: Dies ist zum Beispiel beim Albinismus der Fall – hier betrifft die Pigmentstörung neben der Haut auch die Haare und Augen.

Eine Pigmentstörung kann unterschiedliche Ursachen haben: Abweichungen in der Hautfarbe können zum Beispiel durch erbliche Faktoren oder Hormone (z.B. hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft) bedingt sein. Zudem können äußere Einflüsse auf die Haut für Pigmentstörungen (mit)verantwortlich sein. Hierzu zählen zum Beispiel:

  • Kälte,
  • Wärme,
  • Druck,
  • Reibung,
  • Kosmetika oder
  • bestimmte Medikamente.

Das Erscheinungsbild einer Pigmentstörung kann sehr unterschiedlich sein: Die Farbveränderungen der Haut können sich in Größe, Symmetrie, Ausprägung und Farbe stark unterscheiden. Teils treten nur begrenzt auf bestimmten Körperstellen Pigmentflecken auf, teils ist auch die gesamte Haut betroffen.

In vielen Fällen stellt sich die Pigmentstörung als harmlos heraus, sodass eine Behandlung nicht unbedingt notwendig ist. Wer störende Pigmentflecken hat, kann sie oft mit einer passenden Creme abdecken (sog. Camouflage).

Doch auch wenn die Pigmentstörung an sich harmlos ist, kann sie für den Betroffenen ein kosmetisches Problem darstellen.

Viele Menschen mit einer Pigmentstörung empfinden die mehr oder weniger stark ausgeprägten Abweichungen in ihrer Hautfarbe aus kosmetischen Gründen als seelisch belastend. In dem Fall ist es unter Umständen empfehlenswert, zumindest die sichtbaren Hautflecken behandeln zu lassen. Unter Umständen kann auch eine psychologische Unterstützung hilfreich sein.

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