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Forenexperte: Dr. Thomas Kreutzig
Forum Männergesundheit
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Stand: 17. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine behandelte Phimose (Vorhautverengung) zeigt in der Regel einen günstigen Verlauf: Die operative Phimose-Behandlung dauert nur wenige Minuten und die meisten Betroffenen überstehen sie gut. Es kommt nur sehr selten – in rund zwei Prozent der Fälle – zu Komplikationen, Rückfällen oder anhaltenden Beschwerden. Nach der Operation ist allerdings eine sorgfältige Wundbehandlung notwendig.
Eine unbehandelte Phimose (Vorhautverengung) kann im weiteren Verlauf mit verschiedenen Komplikationen einhergehen: Wenn trotz ausgeprägter Phimose keine Behandlung erfolgt, können sich die Eichel und die Vorhaut des Penis dauerhaft (chronisch) entzünden. Chronische Entzündungen erhöhen wiederum das Krebsrisiko.
Daneben kann eine Phimose in ihrem Verlauf durch häufige Harnwegsinfekte gekennzeichnet sein: Diese Komplikationen können sich entwickeln, wenn der Harnstrahl durch die verengte Vorhaut behindert und so das Wasserlassen erschwert ist. Im ungünstigsten Fall sind die Betroffenen nicht in der Lage, ihre volle Harnblase spontan zu entleeren (akuter Harnverhalt). Eine weitere Komplikation der Vorhautverengung stellt die Paraphimose dar, das heißt eine trotz Phimose gewaltsam hinter die Eichel zurückgestreifte Vorhaut, die sich nicht mehr zurückschieben lässt: Ohne rechtzeitige Behandlung kann Gewebe in der Eichel dann absterben (Nekrose).
Weiterlesen: Phimose (Vorhautverengung): Vorbeugen
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