Phimose (Vorhautverengung): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (05. Oktober 2015)

Bei der krankhaften Phimose (Vorhautverengung) besteht die Therapie darin, die enge Vorhaut zu erweitern oder zu entfernen. Ziel der Behandlung ist es, eine ungestörte Körperhygiene, Harnentleerung und sexuelle Funktion zu ermöglichen. Welche Maßnahmen am besten geeignet sind, um die Vorhautenge zu behandeln, hängt vom Einzelfall ab.

Gegen eine leichte Phimose kann eine kortisonhaltige Salbe ausreichen. Damit die Behandlung wirkt, müssen Sie die Kortisonsalbe konsequent zweimal täglich über einen Zeitraum von vier bis acht Wochen auf die Spitze des Penis auftragen. Nach zwei Wochen können Sie dann damit beginnen, die Vorhaut vorsichtig zurückzuschieben und die Vorhautverengung so nach und nach zu dehnen. Dabei ist das Einreißen der Haut unbedingt zu vermeiden.

In bis zu 75 Prozent der Fälle gelingt es, eine leichte Phimose mit einer Salbe zu beheben.

Wenn die Phimose trotz Behandlung mit der Creme weiterhin besteht, die Harnentleerung durch die Vorhautverengung erschwert ist und wiederholt Harnwegsinfekte auftreten, ist es ratsam, die verengte Vorhaut operativ entfernen (Beschneidung) beziehungsweise korrigieren zu lassen.


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