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Forenexperte: Dr. Thomas Kreutzig
Forum Männergesundheit
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Stand: 17. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei der krankhaften Phimose (Vorhautverengung) besteht die Therapie darin, die enge Vorhaut zu erweitern oder zu entfernen. Ziel der Phimose-Behandlung ist es, eine ungestörte Körperhygiene, Harnentleerung und sexuelle Funktion zu ermöglichen. Welche Maßnahmen am besten geeignet sind, um die Phimose erfolgreich zu behandeln, hängt vom Einzelfall ab:
Gegen eine leichte Phimose kann eine konservative (nicht-operative) Behandlung mit einer Kortisonsalbe ausreichen. Damit die Vorhautverengung durch diese Behandlung zurückgeht, müssen Sie die Salbe zweimal täglich über einen Zeitraum von vier bis acht Wochen auf die Spitze des Penis auftragen. Nach zweiwöchiger Therapie können Sie dann damit beginnen, die Vorhaut vorsichtig zurückzuschieben und so nach und nach zu dehnen. Dabei ist das Einreißen der Haut unbedingt zu vermeiden. In bis zu 75 Prozent der Fälle kann man eine leichte Phimose mit einer Salbe erfolgreich beheben.
Doch nicht immer führt eine konservative Phimose-Therapie zum Erfolg: Wenn die Phimose trotz der Behandlung mit der Creme weiterhin besteht, die Harnentleerung durch die Vorhautverengung erschwert ist und wiederholt Harnwegsinfekte auftreten, ist es ratsam, die verengte Vorhaut operativ entfernen (Beschneidung) beziehungsweise korrigieren zu lassen.
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