Phenylketonurie (PKU): Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (07. Januar 2016)

Einer Phenylketonurie (PKU) können Sie nicht vorbeugen, da die Krankheit angeboren ist. Wenn Sie bei einer PKU die Ernährung entsprechend (d.h. phenylalaninarm) gestalten, können Sie jedoch verhindern, dass die Erbkrankheit Beschwerden und Komplikationen hervorruft.

Die PKU-Diät dient dem Zweck, die Phenylalanin-Werte im Blut unter Kontrolle zu halten: Das Ziel ist ein Höchstwert (in Milligramm pro Deziliter) von 4 bis zum 10. Lebensjahr, von 15 bis zum 16. Lebensjahr und von 20 ab dem 16. Lebensjahr. Einen Sonderfall stellen junge Frauen mit Kinderwunsch beziehungsweise Schwangere mit Phenylketonurie dar: In der Schwangerschaft orientiert sich der Zielwert am sich entwickelnden Gehirn des ungeborenen Kindes und beträgt dann entsprechend auch 4 Milligramm pro Deziliter. Wenn Sie von Phenylketonurie betroffen sind und eine Schwangerschaft planen oder bereits schwanger sind, ist es daher ratsam, sich auf jeden Fall streng an die Vorgaben der phenylalaninarmen Diät zu halten: So können Sie einer Störung der Gehirnentwicklung Ihres Kindes vorbeugen.


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