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Phenylketonurie (PKU)

Phenylketonurie (PKU): Vorbeugen

Stand: 29. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Da die Phenylketonurie (PKU) eine vererbbare Erkrankung ist, können Sie ihr nicht vorbeugen. Durch eine entsprechende Therapie in Form einer phenylalaninarmen Ernährung lassen sich jedoch Beschwerden und Komplikationen verhindern.

Einen Sonderfall stellen junge Frauen mit Kinderwunsch beziehungsweise Schwangere mit Phenylketonurie dar:
Erwachsene mit Phenylketonurie streben durch die phenylalaninarme Diät im Normalfall einen Zielwert von maximal 20 Milligramm pro Deziliter für den Phenylalanin-Spiegel im Blut an. In der Schwangerschaft orientiert sich dieser Zielwert jedoch am sich entwickelnden Gehirn des ungeborenen Kindes und beträgt dann 4 Milligramm pro Deziliter. Wenn Sie von Phenylketonurie betroffen sind und eine Schwangerschaft planen oder bereits schwanger sind, ist es daher ratsam, sich auf jeden Fall streng an die Vorgaben der phenylalaninarmen Diät zu halten: SO können Sie einer Störung der Gehirnentwicklung Ihres Kindes vorbeugen.

Weiterlesen: Phenylketonurie (PKU): Weitere Informationen

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