Phenylketonurie (PKU): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (07. Januar 2016)

Richtig behandelt nimmt die Phenylketonurie (PKU) einen guten Verlauf: Wenn Kinder mit PKU rechtzeitig eine phenylalaninarme Diät erhalten und diese auch einhalten, hat die angeborene Stoffwechselstörung eine günstige Prognose. Die Betroffenen entwickeln sich dann völlig normal, können berufstätig werden und selbst Kinder bekommen; ihre Lebenserwartung ist nicht eingeschränkt.

Zu beachten ist, dass Menschen mit Phenylketonurie das ursächliche Erbmerkmal stets an die nächste Generation vererben. Gibt auch das andere Elternteil das Erbmerkmal an die gemeinsamen Kinder weiter, entwickeln die Nachkommen die Erbkrankheit ebenfalls. Ob ein Kind die Phenylketonurie geerbt hat, kann man schon im Verlauf der Schwangerschaft durch eine Fruchtwasseruntersuchung und Chromosomenanalyse feststellen. Hilfe finden betroffene Familien in Spezialzentren für Stoffwechselerkrankungen, die meistens einer Uniklinik angeschlossen sind. Diätberatung und Selbsthilfegruppen erleichtern den Umgang mit der PKU.


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