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Phenylketonurie (PKU)Phenylketonurie (PKU): UrsachenStand: 29. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die Phenylketonurie (PKU) hat ihre Ursachen in einer angeborenen Störung, bei der das Enzym Phenylalanin-Hydroxylase nicht oder nur eingeschränkt funktionsfähig ist. Dies hat zur Folge, dass der Körper den Eiweißbestandteil Phenylalanin nicht oder nur in geringem Maße in Tyrosin umwandeln kann. Daher sammelt sich Phenylalanin im Blut an und der Körper scheidet es vermehrt im Urin aus. VererbungDie der Phenylketonurie (PKU) zugrunde liegenden Ursachen sind vererbbar: Betroffene können das für die Krankheit verantwortliche Erbmerkmal durch Vererbung an ihre Kinder weitergeben. Ein Kind kann jedoch nur dann eine Phenylketonurie entwickeln, wenn beide Elternteile das ursächliche Erbmerkmal in sich tragen und auch an das Kind vererbt haben. Die Vererbung geschieht über einen sogenannten autosomal-rezessiven Erbgang: Autosomal-rezessive Vererbung bedeutet, dass das für die Phenylketonurie verantwortliche Erbmerkmal auf einem Autosom liegt und rezessiv ist: Dementsprechend können die Eltern eines Kindes mit Phenylketonurie dabei entweder selber von der Erbkrankheit betroffen oder beschwerdefreie Träger der gestörten Erbinformation sein. Weiterlesen: Phenylketonurie (PKU): Symptome Das könnte Sie auch interessieren
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