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Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose)

Pfeiffersches Drüsenfieber: Symptome

(Stand: 28. Februar 2009)

Das Pfeiffersche Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) beginnt mit einigen uncharakteristischen Symptomen. Hierzu zählen Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Übelkeit. Häufig treten bereits in dieser Phase leichtes Fieber sowie Kopfschmerzen und Halsschmerzen auf. Diese Beschwerden können bis zu zehn Tage anhalten.

Im Anschluss daran entwickelt sich das Krankheitsbild des Pfeifferschen Drüsenfiebers. Es zeichnet sich durch einige Hauptsymptome aus, die von seltener auftretenden Symptomen begleitet werden können.

Hauptsymptome

Fieber

Während des gesamten Krankheitsverlaufs des Pfeifferschen Drüsenfiebers von circa drei Wochen haben die Betroffenen Fieber, wobei dieses zeitweise abklingt und dann wieder ansteigt.

Geschwollene Lymphknoten und Milz

Zeitgleich mit dem Fieber schwellen die Lymphknoten an verschiedenen Stellen des Körpers an. Insbesondere die Lymphknoten am Hals können teilweise bis auf Hühnereigröße anwachsen und unterschiedliche Konsistenz annehmen: Sie fühlen sich von hart über weich bis schwammig an. Vergrößerte Lymphknoten finden sich auch im Brustkorb oder in der Bauchhöhle.

Die Vergrößerung der Milz (sog. Splenomegalie) erreicht bei mehr als 50 Prozent der Betroffenen am Ende des Krankheitsprozesses ihr Maximum, also etwa in der zweiten oder dritten Krankheitswoche. Danach bildet sich diese Vergrößerung langsam wieder zurück.

Monozyten-Angina

Nach Ausbildung der Lymphknotenschwellung entwickeln bis zu 80 Prozent der Erkrankten eine Monozyten-Angina. Eine Monozyten-Angina ist eine Entzündung der Rachenmandeln aufgrund von B-Lymphozyten, die mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert sind. Unter anderem treten folgende Symptome auf:

  • Der Gaumen ist gerötet.
  • Die Mandeln (Tonsillen) sind stark geschwollen, hochrot und weisen häufig grau-weiße Beläge auf.

Diese Veränderungen bilden sich meist nach ein bis zwei Wochen zurück.

Weiterlesen: Pfeiffersches Drüsenfieber: Symptome – Seltene Symptome

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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