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Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose)

Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose): Diagnose

Stand: 26. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einem Verdacht auf pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) kann der Arzt eine sichere Diagnose erst nach Untersuchung bestimmter Blutwerte stellen. Denn Symptome wie Fieber, geschwollene Lymphknoten und Angina sowie Müdigkeit treten auch im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auf, beispielsweise bei einer durch Bakterien verursachten Mandelentzündung.

Charakteristischerweise zeigt sich im Blutbild eine Vermehrung der Lymphozyten (Lymphozytose). Lymphozyten sind eine Art der weißen Blutkörperchen und wichtig für die Immunabwehr.

Des Weiteren gilt der Nachweis bestimmter Antikörper (sog. heterophile Antikörper) gegen das Epstein-Barr-Virus (EBV) im Blut als Beweis für das pfeiffersche Drüsenfieber (sog. Henle-Test).

Bei ungewöhnlichen Verlaufsformen des pfeifferschen Drüsenfiebers bringen zusätzliche Antikörperbestimmungen weitere Hinweise, zum Beispiel Antikörper gegen EBNA (= EBV-spezifisches nukleares Antigen): Diese Antikörper treten erst sechs bis zwölf Wochen nach Krankheitsbeginn auf. Ein EBNA-Nachweis deutet auf ein kürzlich überstandenes pfeiffersches Drüsenfieber hin.

Weiterlesen: Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose): Therapie

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