Pest: Vorbeugen

Veröffentlicht von: Astrid Clasen (08. Oktober 2015)

Da die Pest sehr ansteckend ist, spielen Maßnahmen zum Vorbeugen ihrer Ausbreitung eine wichtige Rolle. Daher zählt die Pest zu den sogenannten Quarantänekrankheiten. Das bedeutet:

Erkrankt ein Mensch an Pest, ist er für die Dauer der Erkrankung zu isolieren, um weitere Fälle zu verhindern. Und wer Kontakt zu Pesterkrankten hatten, ist sechs Tage unter Quarantäne zu stellen.

Risikogruppen wie Krankenhauspersonal sollten bei Auftreten von Pestfällen vorbeugend Antibiotika (z.B. Ciprofloxacin, Doxycyclin) einnehmen. Ein Mundschutz bietet einen gewissen Schutz vor Lungenpest. Ein Impfstoff zur Schutzimpfung gegen Pest war zwar verfügbar, kommt heute jedoch nicht mehr zum Einsatz, da er nur unzureichend schützt und zudem häufig zu schweren Nebenwirkungen führt.

Allgemein kann man der Pest am besten vorbeugen, indem man Ratten und Flöhe im Verbreitungsgebiet der Pesterreger bekämpft sowie auffälliges Nagetiersterben überwacht und meldet.


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