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PestPest: VorbeugenStand: 27. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Da die Pest sehr ansteckend ist, spielen Maßnahmen zum Vorbeugen ihrer Ausbreitung eine wichtige Rolle. Daher zählt die Pest zu den sogenannten Quarantänekrankheiten. Das bedeutet: Erkrankt ein Mensch an Pest, ist es zur Prophylaxe weiterer Pestfälle erforderlich, ihn über die Dauer der Erkrankung zu isolieren. Und wer Kontakt zu Pesterkrankten hatten, ist sechs Tage unter Quarantäne zu stellen. Risikogruppen wie Krankenhauspersonal sollten bei Auftreten von Pestfällen vorbeugend Antibiotika (z.B. Ciprofloxacin, Doxycyclin) einnehmen. Ein Mundschutz bietet einen gewissen Schutz vor Lungenpest. Ein Impfstoff zur Schutzimpfung gegen Pest war zwar verfügbar, kommt heute jedoch nicht mehr zum Einsatz, da er nur unzureichend schützt und zudem häufig zu schweren Nebenwirkungen führt. Die besten Maßnahmen zum Vorbeugen der Pest bestehen darin, Ratten und Flöhe im Verbreitungsgebiet der Erreger zu bekämpfen sowie auffälliges Nagetiersterben zu überwachen und zu melden. RechtlichesNach dem Infektionsschutzgesetz sind der Krankheitsverdacht, die Erkrankung, der Tod durch Pest, der direkte oder indirekte Nachweis des Pesterregers sowie Nachweise, die auf eine akute Pestinfektion hinweisen, namentlich zu melden. Weiterlesen: Pest: Weitere Informationen Das könnte Sie auch interessieren
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