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Pest: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Mai 2014)

Bei der Pest ergeben sich die ersten Hinweise aus den vorliegenden Symptomen und den Begleitumstände der Erkrankung. Je nachdem, welche Form von Pest vorliegt, können die Symptome der Krankheit anfangs allerdings zu einer falschen Diagnose führen:

  • So beginnt die Beulenpest ähnlich wie ein grippaler Infekt. Auch eine Verwechslung mit der Hasenpest (Tularämie) ist möglich.
  • Bei der Lungenpest zählt anfangs ebenfalls der grippale Infekt zu den möglichen Fehldiagnosen, daneben vor allem schwere Lungenentzündungen.
  • Und die Pestsepsis ist bei der Diagnose beispielsweise von Meningokokkeninfektionen und Malaria abzugrenzen.

Um die Pest-Diagnose zu sichern, ist daher ein Nachweis der Pesterreger nötig. Dies geschieht über eine Untersuchung von Auswurf (Sputum), Blut oder Lymphknoteneiter: Darin kann man die Bakterien über Erregerkulturen (d.h. durch die Vermehrung der in den Proben vorhandenen Yersinien) nachweisen.






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