Peniskrebs (Peniskarzinom): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (27. Mai 2016)

Bei Peniskrebs (Peniskarzinom) hängt der Verlauf vom Zeitpunkt der Diagnose ab, denn je früher der Tumor erkannt und entsprechend behandelt wird, desto besser sind die Heilungsaussichten. Bei weit fortgeschrittenen Tumoren ist die Prognose schlechter.

Daher ist die Früherkennung des Tumors so wichtig: Männer ab dem 45. Lebensjahr sollten einmal pro Jahr zur Vorsorgeuntersuchung auf Peniskrebs und Prostatakrebs gehen.

Vorbeugen

Mit sorgfältiger Hygiene können Sie einem Risikofaktor für Peniskrebs (Peniskarzinom) vorbeugen: der Ansammlung von sogenanntem Smegma (Vorhauttalg). Männer mit einer zu engen Vorhaut (Phimose) haben oft Schwierigkeiten, den Vorhauttalg zu entfernen. Dann ist ein operativer Eingriff (Zirkumzision) sinnvoll, bei dem der Urologe oder Chirurg die verengte Vorhaut entfernt.

Es ist für viele Menschen verständlicherweise schwierig, sich vor einem Fremden komplett zu entblößen – selbst wenn es ein Arzt ist – und Veränderungen in der Genitalgegend zu zeigen: Versuchen Sie dennoch, Ihre Scheu zu überwinden und suchen Sie rechtzeitig einen Arzt auf, wenn Sie Beschwerden haben oder Ihnen zum Beispiel Hautveränderungen an Ihrem Penis auffallen. Denn: Bei einer frühzeitigen Diagnose lässt sich Peniskrebs häufig heilen. Regelmäßige Krebsvorsorge-Untersuchungen sind überdies jedem Mann ab dem 45. Lebensjahr dringend zu empfehlen.

Ab einem Alter von 45 Jahren zahlen die gesetzlichen Krankenkassen zudem eine jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung beim Urologen. Nehmen Sie diese regelmäßig wahr und lassen Sie sich vom Arzt zeigen, wie Sie den Penis selber auf Auffälligkeiten untersuchen können, um Veränderungen selber zeitnah feststellen zu können.


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