Startseite > Krankheiten > PCO-Syndrom (PCOS, polyzystisches Ovarialsyndrom) > Definition
Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
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Stand: 17. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Das PCO-Syndrom (PCOS, polyzystisches Ovarialsyndrom) ist eine häufige hormonelle Störung bei Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter. Per Definition liegt ein PCO-Syndrom vor, wenn zwei der drei folgenden Kriterien zutreffen:
Gleichzeitig sind andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome aufweisen wie das PCO-Syndrom (z.B. Erkrankungen der Hirnanhangdrüse bzw. Hypophyse, der Nebennieren und der Eierstöcke), auszuschließen.
Das PCO-Syndrom oder PCOS (für engl. polycystic ovary syndrome), zu Deutsch polyzystisches Ovarialsyndrom oder polyzystisches Ovarsyndrom, bezeichnet man auch als Stein-Leventhal-Syndrom. Diese Bezeichnung geht auf Stein und Leventhal zurück, die das Syndrom ursprünglich mit Fettleibigkeit, polyzystischen vergrößerten Eierstöcken, männlichem Behaarungstyp (Hirsutismus) und ausbleibender Regelblutung beschrieben. In dieser Form findet sich das Syndrom heute allerdings recht selten. Häufiger zeigen sich verschiedene Störungen, die mit einem Teil der Symptome einhergehen, vor allem mit den vergrößerten Eierstöcken, die mehrere kleine Zysten aufweisen (polyzystische Ovarien, PCO), wobei die Hormonwerte verändert sein können.
Das PCO-Syndrom tritt recht häufig auf: In Deutschland ist etwa jede fünfte bis zehnte Frau betroffen. Meist tritt das PCOS zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr auf.
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