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Parkinson (Morbus Parkinson, Parkinson-Krankheit)Parkinson: DiagnoseStand: 1. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Parkinson (Morbus Parkinson, Parkinson-Krankheit) erfolgt die Diagnose durch eine gezielte Befragung des Betroffenen beziehungsweise der Angehörigen. Zusätzlich führt der Arzt eine umfangreiche medizinische Untersuchung durch. Im fortgeschrittenen Stadium sind die Anzeichen von Morbus Parkinson so ausgeprägt, dass die Krankheit oft auf den ersten Blick erkennbar ist. Wenn der Arzt bei der Untersuchung eine Bewegungsunfähigkeit (Akinese) feststellt und darüber hinaus ein Zittern (Tremor), eine Muskelsteifheit (Rigor) oder die typische Körperhaltung vorliegt, deutet dies auf Morbus Parkinson hin. Falls die Symptome zunächst nur auf einer Körperseite auftreten, so ist das ein zusätzlicher Hinweis für die Diagnose der Parkinson-Krankheit. Ein Verfahren zur Parkinson-Diagnose ist der sogenannte Levodopa-Test (L-Dopa-Test). Levodopa (L-Dopa) ist eine Vorstufe von Dopamin, das bei Menschen mit Morbus Parkinson in verringerter Konzentration vorkommt. Bei diesem Test bekommen die zu untersuchenden Personen L-Dopa. Verbessern sich deren Symptome danach, gilt dies als Hinweis auf die Parkinson-Krankheit. Eine endgültige Aussage ist allerdings mit diesem Test nicht möglich. Zusätzliche Hinweise auf einen bestehenden Morbus Parkinson liefern bildgebende Verfahren wie die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT). Sie dienen dazu, bei der Diagnose andere Gehirnerkrankungen auszuschließen, die zu sichtbaren Veränderungen des Gehirns führen. Des Weiteren können bei Morbus Parkinson folgende Maßnahmen zur Diagnose zum Einsatz kommen, um bestimmte Fragestellungen zu klären:
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