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Parkinson (Morbus Parkinson, Parkinson-Krankheit)HäufigkeitStand: 1. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Parkinson (Morbus Parkinson, Parkinson-Krankheit) weit von allen Parkinson-Syndromen die größte Häufigkeit auf: Etwa 75 Prozent aller Parkinson-Syndrome treten ohne erkennbare Ursache (= idiopathisch) auf – also in Form von Morbus Parkinson (bzw. idiopathisches Parkinson-Syndrom). Der Morbus Parkinson zählt mit 100 bis 200 Betroffenen pro 100.000 Einwohnern in Deutschland zu den am weitesten verbreiteten neurologischen Erkrankungen. Am häufigsten ist die Parkinson-Krankheit bei älteren Menschen, meist zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr. Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen. Als grobe Faustregel gilt: Morbus Parkinson tritt in der Altersgruppe der über 60-Jährigen mit einer Häufigkeit von 1 Prozent auf, während bei den über 70-Jährigen 2 Prozent und bei den über 80-Jährigen 3 Prozent von Parkinson betroffen sind. HistorischesParkinson (Morbus Parkinson, Parkinson-Krankheit) ist nach dem englischen Arzt und Sozialreformer James Parkinson (1755 bis 1824) benannt, der die Krankheit erstmals beschrieb. Er erkannte in den Symptomen ein eigenständiges Krankheitsbild und nannte es Shaking Palsy (Schüttellähmung, Paralysis agitans). Aus heutiger Sicht ist dieser Begriff allerdings irreführend: Morbus Parkinson ist keine Lähmung, sondern eine zunehmende Bewegungsverarmung, die auch ohne Schütteln beziehungsweise Zittern (Tremor) verlaufen kann. Weiterlesen: Parkinson: Ursachen Das könnte Sie auch interessieren
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