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Forenexperte: Prof. Dr. Markus Suckfüll
Forum HNO
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Stand: 27. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Otosklerose richtet sich der Verlauf der Erkrankung danach, ob und wann eine Behandlung erfolgt. Mit einer frühzeitigen Therapie ist die Prognose meist günstig: Bei über 90 Prozent der Menschen mit Otosklerose gelingt es, die Schwerhörigkeit durch eine Operation wesentlich zu bessern oder gar zu beseitigen. In Einzelfällen verschlechtert sich das Hörvermögen durch die Operation. Manchmal kann für einige Tage nach der Operation Schwindel auftreten. Zudem ist es möglich, dass die eingesetzte Prothese verrutscht. Dann ist eine erneute Operation notwendig.
Je früher sich im Leben eine Otosklerose entwickelt, desto rascher und ungünstiger ist der Verlauf. Eine rechtzeitige Behandlung ist auch hier sehr wichtig. Ohne Operation kann die Hörstörung bis zur hochgradigen Schwerhörigkeit oder sogar zur Taubheit fortschreiten.
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