Osteoporose (Knochenschwund): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (04. September 2015)

Osteoporose (Knochenschwund) kann man in ihrem Verlauf entscheidend positiv beeinflussen: Durch geeignete vorbeugende Maßnahmen sowie durch eine frühzeitige Behandlung ist es möglich, sowohl der Entstehung als auch dem Fortschreiten einer Osteoporose entgegenzuwirken.

Unbehandelt nimmt eine Osteoporose einen fortschreitenden Verlauf und kann zu dauerhaften Veränderungen führen:

  • Die Körpergröße nimmt ab.
  • Es bildet sich ein Rundrücken.
  • Es treten Knochenschmerzen auf.
  • Es kommt vermehrt zu Knochenbrüchen.

Der mit fortgeschrittener Osteoporose verbundene Dauerschmerz und die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Ohne wirksame Gegenmaßnahmen kann der Knochenschwund dazu führen, dass die Betroffenen auf fremde Hilfe angewiesen sind – gerade ältere Menschen müssen manchmal aufgrund der Beschwerden in ein Pflegeheim.

Komplikationen

Bei fortschreitender Osteoporose (Knochenschwund) steigt im weiteren Verlauf das Risiko für Komplikationen infolge des erhöhten Knochenbruchrisikos. Je geringer die Knochendichte ist, desto leichter können die Knochen auch ohne besonderes Unfallgeschehen brechen:

  • Bei Frauen, die nach Beginn der Wechseljahre Knochenschwund entwickeln (sog. postmenopausale Osteoporose), entstehen als Komplikationen oft Wirbelkörperbrüche.
  • Im Verlauf der sogenannten Altersosteoporose, von der beide Geschlechter betroffen sein können, sind Oberschenkelhalsbrüche besonders häufig.

Bei Senioren mit Osteoporose kommt oft erschwerend hinzu, dass sie aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einer verlangsamten Reaktionsfähigkeit häufiger stürzen als in jungen Jahren. Diese Stürze kann die wenig trainierte Muskulatur nicht abfangen: Ein solches schutzloses Fallen führt bei Knochenschwund häufig zu Komplikationen in Form von Verletzungen und Knochenbrüchen.


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