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Osteoporose
Osteoporose (Knochenschwund)MedikamenteStand: 10. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Sind bei Osteoporose (Knochenschwund) zur Therapie Medikamente notwendig, eignen sich Wirkstoffe aus der Gruppe der Bisphosphonate (z.B. Alendronat oder Risedronat). Bisphosphonate ähneln chemisch jenen körpereigenen Stoffen, die die innere Knochenstruktur bilden. Sie verringern bei Osteoporose das Risiko für Knochenbrüche und sorgen dafür, dass die Knochendichte zunimmt. Will man speziell das Risiko für Wirbelkörperbrüche mindern, kann es sinnvoll sein, das Antiöstrogen Raloxifen über längere Zeit einzunehmen. Wirkstoffe wie Calcitonin sowie eine Hormontherapie mit Östrogenen gelten als Ausweichmöglichkeiten, falls andere Behandlungen der Osteoporose nicht erfolgreich sind oder bei Ihnen nicht infrage kommen (z.B. weil Sie die entsprechenden Medikamente nicht vertragen). Calcitonin, ein körpereigenes Hormon, bremst den Knochenabbau. Calcitonin lindert bei einem Großteil der Menschen mit Osteoporose die Schmerzen, kann allerdings zu starken Nebenwirkungen führen. Fluoride können ebenfalls gegen Knochenschwund zum Einsatz kommen; allerdings ist bisher nicht klar, wie wirksam Fluoride wirklich sind. Hormonersatztherapie mit ÖstrogenenHat die Knochenmasse einmal begonnen, sich zu verringern, ist der Abbau durch eine Hormonersatztherapie mit Östrogenen nicht mehr zu beeinflussen. In der Regel bekommen Sie bei Osteoporose (Knochenschwund) nur dann Hormone zur Therapie, wenn Sie auch ausgeprägte Wechseljahrsbeschwerden haben. Der Grund: Nach den Wechseljahren sind im Allgemeinen die Risiken einer Hormonersatztherapie mit Östrogenen höher als deren Nutzen. Daher ist die Östrogen-Therapie nur bei Frauen mit einem hohen Risiko für Knochenbrüche vertretbar, die keine andere Osteoporose-Behandlung vertragen. Weiterlesen: Osteoporose: Therapie – Sport und Bewegung Das könnte Sie auch interessieren
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