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Osteoporose (Knochenschwund)

Osteoporose: Therapie

Stand: 10. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Osteoporose (Knochenschwund) ist die Therapie abhängig vom Verlauf der Erkrankung. Die Behandlung zielt vor allem darauf ab, den Knochenstoffwechsel zu beeinflussen und Schmerzen zu lindern. Sind infolge der Osteoporose bereits Knochenbrüche aufgetreten, ist deren Versorgung notwendig. Unbehandelt schreitet der Knochenschwund weiter voran, sodass die Knochen zunehmend brüchiger sind. Daher ist es wichtig, möglichst frühzeitig mit der Osteoporose-Therapie zu beginnen. Dabei kommen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten infrage:

Ernährung

Bei Osteoporose (Knochenschwund) spielt zur Therapie die richtige Ernährung eine wichtige Rolle: Dabei gilt es vor allem,

  • Untergewicht (Body-Mass-Index unter 20) zu vermeiden, da dies sich begünstigend auf Osteoporose auswirkt, und
  • den Körper mit ausreichend Kalzium und Vitamin D zu versorgen.

Über eine kalziumreiche Ernährung können Sie das Risiko für einen Knochenbruch durch Osteoporose senken. Kalzium ist unter anderem wichtig für den Aufbau und die Stabilität der Knochen. Nehmen Sie bei Osteoporose am besten täglich etwa 1.000 bis maximal 1.500 Milligramm Kalzium mit der Nahrung auf. Diesen Wert können Sie erreichen, indem Sie kalziumreiche Nahrungsmittel wie Käse, Milch oder andere Milchprodukte zu sich nehmen. Auch in Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl ist viel Kalzium enthalten, ebenso in Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide. In Absprache mit dem Arzt können Sie zur Osteoporose-Behandlung zusätzlich auf Kalziumpräparate zurückgreifen.

Milch im Glas
In Milch ist viel Kalzium enthalten.

Achten Sie bei Knochenschwund außerdem auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Vitamin D trägt dazu bei, Kalzium in die Knochen einzulagern. Der Körper bildet das Vitamin zu 90 Prozent selbst, sobald er Sonnenlicht ausgesetzt ist. Lebensmittel enthalten dagegen eher wenig Vitamin D, weshalb Sie nur über die Ernährung bei Osteoporose nicht für eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr sorgen können. Im Rahmen einer Osteoporose-Therapie empfiehlt der Arzt häufig Vitamin-D-haltige Präparate.

Achtung: Kalzium- oder Vitamin-D-haltige Nahrungsergänzungsmittel sind grundsätzlich nur nach ärztlicher Rücksprache zu verwenden, da zum Beispiel Menschen mit Nierensteinen keine Kalziumpräparate einnehmen dürfen.

Weiterlesen: Osteoporose: Therapie – Medikamente

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