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Osteoporose (Knochenschwund)

Osteoporose: Therapie

(Stand: 5. Februar 2010)

Bei Osteoporose (Knochenschwund) ist die Therapie abhängig vom Verlauf der Erkrankung. Im Rahmen der Behandlung versucht der Arzt vor allem, den Knochenstoffwechsel zu beeinflussen und Schmerzen zu lindern. Hat die Osteoporose bereits zu einem oder mehreren Knochenbrüchen geführt, müssen diese versorgt werden. Unbehandelt schreitet der Knochenschwund weiter voran, sodass die Knochen immer brüchiger werden. Daher ist es wichtig, möglichst frühzeitig mit der Therapie zu beginnen.

Ernährung

Die richtige Ernährung spielt bei Menschen mit Osteoporose (Knochenschwund) eine wichtige Rolle. Mithilfe einer kalziumreichen Ernährung können Sie das Risiko für einen Knochenbruch durch Osteoporose senken. Kalzium ist unter anderem wichtig für den Aufbau und die Stabilität der Knochen. Täglich sollten Sie etwa 1.000 bis maximal 1.500 Milligramm Kalzium mit der Nahrung aufnehmen. Diesen Wert können Sie erreichen, indem Sie kalziumreiche Nahrungsmittel wie Käse, Milch oder andere Milchprodukte zu sich nehmen. Auch in Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl ist viel Kalzium enthalten, ebenso in Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide. In Absprache mit dem Arzt können Menschen mit Osteoporose zusätzlich auf Kalziumpräparate zurückgreifen.

Milch im Glas
In Milch ist viel Kalzium enthalten.

Achten Sie außerdem auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Vitamin D trägt dazu bei, Kalzium in die Knochen einzulagern. Der Körper bildet das Vitamin zu 90 Prozent selbst, sobald er Sonnenlicht ausgesetzt wird. Lebensmittel enthalten dagegen eher wenig Vitamin D. Im Rahmen einer Osteoporose-Therapie empfiehlt der Arzt häufig Vitamin-D-haltige Präparate.

Achtung: Kalzium- oder Vitamin-D-haltige Nahrungsergänzungsmittel sollten Sie generell nur nach ärztlicher Rücksprache verwenden, da zum Beispiel Menschen mit Nierensteinen keine Kalziumpräparate einnehmen dürfen.

Weiterlesen: Osteoporose: Therapie – Medikamente

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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