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Forenexperte: Dr. Thomas Kreutzig
Forum Männergesundheit
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Stand: 24. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Hodenentzündung, auch Orchitis oder Didymitis genannt, ist eine akute oder chronische Entzündung der Hoden. In der Mehrzahl der Fälle sind Viren, seltener auch Bakterien die Auslöser der Entzündung. Sind die Hoden entzündet, bleibt die Entzündung selten auf die Hoden begrenzt – meistens entwickelt sich eine Orchitis zusammen mit einer Nebenhodenentzündung (Epididymitis) als sogenannte Epididymoorchitis.
Das Wort Hoden stammt vom indogermanischen skeu (= bedecken, einhüllen) ab. Der Hoden ist demnach das Bedeckte. Der Begriff Didymitis als Synonym für Hodenentzündung leitet sich vom griechischen didymos (= zweifach) ab.
Die Hodenentzündung (Orchitis) weist im Kindesalter eine geringe Häufigkeit auf. Hauptsächlich sind junge und erwachsene Männer betroffen: Etwa 25 Prozent aller nach der Pubertät auftretenden Fälle von Mumps sind mit einer Hodenentzündung als Begleitkomplikation verbunden. Dabei tritt die Entzündung in 30 Prozent der Fälle beidseitig auf.
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