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Stand: 17. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Das Innenohr (Auris interna) besteht aus:
Das Innenohr (Auris interna) liegt gut geschützt im knöchernen Schädel, genauer gesagt im Felsenbein. Das Innenohr besteht aus einem komplizierten Kanalsystem und heißt deswegen auch Labyrinth. Das Labyrinth lässt sich nach seiner Funktion in zwei Abschnitte teilen:
Das knöcherne Felsenbein umschließt die verschlungene Form des Innenohrs und bietet so eine Art knöchernen Abguss der verschiedenen Gänge und Räume – daher nennt man den knöchernen Bereich auch knöchernes Labyrinth. Im knöchernen Labyrinth wiederum liegt das sogenannte häutige Labyrinth (auch: membranöses Labyrinth), das sich in die knöcherne Form des Labyrinths einschmiegt.
Im Unterschied zum äußeren Ohr und dem Mittelohr, die beide Luft enthalten, ist das Innenohr mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt: der sogenannte Peri- und Endolymphe. Das knöcherne Labyrinth enthält Perilymphe, in der das häutige Labyrinth quasi "schwimmt". Das häutige Labyrinth enthält Endolymphe.
Peri- und Endolymphe unterscheiden sich in ihrer elektrochemischen Zusammensetzung: Während die Perilymphe reich an Natrium- und arm an Kaliumionen ist, verhält es sich bei der Endolymphe genau andersherum – sie enthält sehr viel Kalium- , aber nur wenig Natriumionen. Dieser Unterschied spielt eine wichtige Rolle bei der Weiterleitung von Reizen (Schallwellen).
Zum knöchernen Labyrinth gehören:
Der innere Gehörgang (Meatus acusticus internus) ist etwas mehr als einen Zentimeter lang und enthält:
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