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Das Ohr (Auris)

Ohrenschmalz entfernen – so geht's richtig!

Stand: 17. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Da die äußeren Gehörgänge sich mithilfe des Ohrenschmalzes gewissermaßen selbst reinigen und das Ohrenschmalz wichtige Schutzfunktionen hat, sollten Sie bei der Ohrenpflege nur das Ohrenschmalz entfernen, das sich im Bereich der Ohrmuschel befindet.

So reinigen Sie Ihre Ohren richtig:

  • Reinigen Sie nur den äußeren Teil des Ohrs, also die Ohrmuschel, nicht aber den Gehörgang.
  • Verzichten Sie möglichst auf Wattestäbchen, denn diese können
    • die empfindlichen Gehörgänge oder das Trommelfell verletzen.
    • das Ohrenschmalz tief ins Ohr hineinschieben und zu einem Ohrenschmalzpfropf führen.
  • Benutzen Sie zum Reinigen der Ohrmuschel am besten einen feuchten Waschlappen oder ein angefeuchtetes Wattepad.
  • Achten Sie beim Reinigen darauf, dass Seife oder Shampoo nicht in die Gehörgänge gelangen.
  • Wer gar nicht ohne Wattestäbchen auskommt: Baby-Wattestäbchen sind speziell verdickt und verhindern, dass man damit zu tief ins Ohr rutscht.

Ohrenschmalzpfropf

Bei einigen Menschen produziert das Ohr zu viel Ohrenschmalz. Dann verhärtet es sich unter Umständen, quillt auf und bildet einen sogenannten Ohrenschmalzpfropf (auch Ceruminalpfropf oder Cerumen obturans genannt). Der Ohrenschmalzpfropf kann den äußeren Gehörgang ganz oder teilweise verstopfen und die Schallleitung unter Umständen erheblich beeinträchtigen – Betroffene hören dann plötzlich schlecht und haben ein unangenehmes oder dumpfes Gefühl im Ohr. Der Ohrenschmalzpfropf lässt sich durch eine Spülung beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt leicht aus dem Gehörgang entfernen und die Beschwerden bessern sich sofort.

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