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Stand: 27. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Ein Hörsturz kann einen unterschiedlichen Verlauf nehmen. In wenigen Fällen bessern sich die Beschwerden von selbst (Spontanremission), in anderen erst mithilfe einer Behandlung. Doch können auch dauerhafte Symptome bestehen bleiben. Je früher ein Hörsturz behandelt wird, desto günstiger ist oft auch sein Verlauf.
Erfolgt eine Therapie beim Hörsturz nicht rechtzeitig, sind Komplikationen möglich. So besteht die Möglichkeit, dass Betroffene dauerhaft schlechter hören als vor dem Hörsturz. In schweren Fällen kann es zur Taubheit auf dem betroffenen Ohr kommen.
Bei einem Hörsturz gehören Ohrgeräusche (Tinnitus) zu den häufigsten Komplikationen. Dabei handelt es sich um Störgeräusche im Ohr wie Pfeifen, Klingeln oder Rauschen, welche die meisten Betroffenen als sehr beeinträchtigend empfinden.
Beim Hörsturz richtet sich die Prognose nach der Schwere der Symptome und dem Zeitpunkt der Behandlung. In etwa der Hälfte der Fälle bessert sich ein Hörsturz auch ohne Behandlung innerhalb von 24 Stunden. In den anderen Fällen steigen die Heilungschancen, je früher die Therapie einsetzt. So kann eine angemessene Therapie die Hörfähigkeit größtenteils wiederherstellen, wenn sie frühestmöglich, das heißt innerhalb der ersten Stunden beginnt, spätestens aber eine Woche nach Eintreten des Hörsturzes. Schreiten die Hörprobleme weiter voran oder treten neben dem Hörsturz zusätzlich Gleichgewichtsstörungen auf, verschlechtert sich die Prognose jedoch.
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