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Akustikusneurinom, Neurinom

Akustikusneurinom, Neurinom: Definition

Stand: 30. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ein Neurinom (Neuron = Nervenzelle) ist ein gutartiger, langsam wachsender Tumor, der meist in der hinteren Schädelgrube vorkommt. Am häufigsten ist der achte Hirnnerv – der Gleichgewichts- und Gehörnerv– betroffen (Nervus vestibulocochlearis, früher: N. statoacusticus), davon vorrangig der Gleichgewichtsnerv (N. vestibularis). In diesem Fall sprechen Ärzte von einem Akustikusneurinom. Im Gegensatz zu bösartigen Tumoren dringt das Akustikusneurinom weder in das umliegende Gewebe ein, noch bildet es Tochtergeschwulste (Metastasen).

Häufigkeit

Das Akustikusneurinom ist der häufigste Tumor der hinteren Schädelgrube. Insgesamt kommt es aber nur selten vor. Besonders häufig sind Menschen im mittleren Lebensalter betroffen, vor allem um das 50. Lebensjahr herum treten Beschwerden auf. Insbesondere wenn das Akustikusneurinom beidseitig auftritt, kann eine Erbkrankheit (Neurofibromatose Typ 2) dahinterstecken.

Weiterlesen: Akustikusneurinom, Neurinom: Ursachen

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