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Ohrenspiegelung (Otoskopie)DiagnoseStand: 21. Dezember 2010Autor: Onmeda-Redaktion Eine Ohrenspiegelung (Otoskopie) ist eine wichtige Methode, die der HNO-Arzt zur Diagnose unterschiedlichster Erkrankungen des Ohrs einsetzt. Mithilfe der Ohrenspiegelung kann der Arzt Veränderungen des äußeren Gehörgangs und des Trommelfells feststellen. Normalerweise ist das Trommelfell glatt, glänzend und weiß. Rötungen, Schwellungen und flüssige oder eitrige Ansammlungen im Gehörgang oder am Trommelfell deuten auf eine Entzündung hin. Ein eingezogenes oder vorgewölbtes Trommelfell sowie Flüssigkeitsansammlungen hinter dem Trommelfell im Mittelohr (Paukenerguss) sind Zeichen einer Mittelohrentzündung (Otitis media) oder eines krankhaften Prozesses hinter dem Trommelfell. Auch bei Verletzungen des Trommelfells (Trommelfellperforation) oder Verdickungen kann der Arzt eine Ohrenspiegelung zur Diagnose einsetzen. Häufig ist auch nur ein Fremdkörper oder ein Schmalzpfropf (Zerumen) im äußeren Gehörgang die Ursache für eine Hörminderung oder einen Hörverlust. Diese kann der Arzt bei der Otoskopie entdecken und anschließend problemlos entfernen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaOhrenspiegelung
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