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Hörtests

Stand: 28. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Mithilfe von Hörtests kann der Arzt Hörstörungen feststellen. Beim Hören verarbeitet das Gehirn Schallwellen, die der Mensch anschließend als Sprache oder Musik wahrnimmt.

Alle akustischen Signale verursachen Schallwellen. Sie treffen über die Ohrmuschel und den Gehörgang auf das Trommelfell und versetzen dieses in Schwingung.

Hinter dem Trommelfell liegt die Paukenhöhle, ein kleiner Hohlraum des Mittelohrs, der mit Schleimhaut ausgekleidet ist. Hier verbinden die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel das Trommelfell mit dem Innenohr, das die weitergeleiteten Schallwellen in elektrische Nervensignale umwandelt.

Bei einer Hörminderung ist entweder die Schallübertragung im Mittelohr, oder die Sinneswahrnehmung im Innenohr, eventuell auch die Reizverarbeitung im Gehirn, erschwert oder verhindert. Mögliche Ursachen sind: Hörsturz, Loch im Trommelfell, Beschädigung der Gehörknöchelchen oder Mittelohrentzündung. Dem HNO (Hals-Nasen-Ohren)-Arzt stehen verschiedene Testverfahren zur Verfügung, um die genaue Ursache der Hörstörung zu erkennen.

Bei der Hörtestung (Audiometrie) misst der Arzt das Hörvermögen – das heißt die gehörbezogene (auditive) Leistung des Ohrs. Man unterscheidet die subjektive Audiometrie (der Patient muss auf einen Hörreiz reagieren) von der objektiven Audiometrie (Werte werden ohne aktive Mitarbeit des Patienten gemessen).

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