Startseite > Krankheiten > Ohrenerkrankungen > Hörtests > Überschwellige tonaudiometrische Prüfungen
Stand: 27. März 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Überschwellige tonaudiometrische Prüfungen dienen dazu, den Ort der Schädigung im Ohr festzustellen. Mit diesem Hörtest kann der Arzt eine Schädigung der Haarzellen im Innenohr von einer Schädigung des Hörnervs unterscheiden. Bei einseitiger Schwerhörigkeit setzt der Arzt das schwerhörige Ohr einer höheren Lautstärkeintensität aus als das gesunde. Findet hierbei ein Ausgleich im Lautheitsempfinden beider Ohren statt, sind wahrscheinlich die Haarzellen verletzt, welche die Schwingungen der Gehörknöchelchen in elektrische Impulse umwandeln. Findet kein Ausgleich statt, kann der Hörnerv beschädigt sein, der diese elektrischen Impulse zum Gehirn transportiert. Zudem nehmen Personen mit einer Innenohrschädigung Lautstärke-Schwankungen stärker wahr als normal Hörende. Dies kann der Arzt ebenfalls nutzen, um Verletzungen im Innenohr näher zu bestimmen.
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