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Ginkgo

Anwendungsgebiete

Stand: 14. Dezember 2007Autor: Onmeda-Redaktion

In Europa wird die Ginkgopflanze nur in Form des Spezialextraktes verabreicht. Der Extrakt aus Ginkgoblättern wird unter anderem im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzepts bei hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen eingesetzt. Solche Leistungsstörungen können zum Beispiel Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnislücken und depressive Verstimmungen sein. Der Spezialextrakt findet ebenfalls bei Tinnitus, sowie während einer physikalisch-therapeutischen Behandlung von arteriellen Verschlusskrankheiten Anwendung.

Die medizinische Forschung der vergangenen Jahre bestärkt die positiven Wirkungen vom Ginkgo-biloba-Extrakt auf das Gedächtnis. Die geistige Leistung wird bei so genannten leichten kognitiven Störungen (LKS, Altersvergesslichkeit) verbessert. Das kann in ca. 15-20 Prozent ein Vorstadium der Demenz sein. Bei den Demenzerkrankungen - zwei Drittel zählen zur Alzheimer-Krankheit - nehmen das Gedächtnis und die Denkfähigkeit ab, schleichend über Jahre hinweg oder (seltener) in Stufen bzw. rapide.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Ginkgoblätter als Wundpflaster oder Asthma-Tee angewandt. Die Naturheilkunde kennt Ginkgo-Tinkturen dagegen unter anderem als Heilmittel bei linksseitiger Mandelentzündung oder linksseitigem Kopfschmerz.

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