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Stand: 27. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Durch autogenes Training lassen sich Ruhe, Entspannung und konzentrative Versenkung des eigenen Bewusstseins herbeiführen. Die Übenden lernen, bestimmte unwillkürliche Körperfunktionen wie Herz-Kreislauf-, Atmungs- und Verdauungsreaktionen selbst zu beeinflussen. Mit dieser Beeinflussung durch autogenes Training sind verschiedene Ziele erreichbar: Das autogene Training zielt unter anderem darauf ab, die Körpermuskulatur zu entspannen, Schmerzen zu lindern oder abzustellen, Ängste zu beruhigen und über regelmäßige Erholungsphasen die allgemeine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern. Darüber hinaus eröffnet autogenes Training Wege zur Selbstkontrolle und Selbstkritik, indem durch die Versenkung eine intensive Selbstwahrnehmung (sog. Selbstschau) stattfindet.
Dabei geht es nicht darum, sich selbst durch autosuggestive Übungen zur Ruhe oder zu Veränderungen zu zwingen. Vielmehr hat autogenes Training zum Ziel, eine loslassende Haltung einzuüben, die es ermöglicht, die spannungslösende Wirkung auf den eigenen Körper wahrzunehmen.
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