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Apherese (Plasmapherese)(Stand: 27. Februar 2010) AllgemeinesDie Apherese (Plasmapherese) ist eine spezielle Behandlungsmethode, die das Blut von bestimmten Bestandteilen trennt. Dadurch ist es zum Beispiel möglich, die Fließeigenschaften des Bluts zu verbessern. Apherese-Techniken eignen sich daher für die Therapie von Krankheiten, wie Fettstoffwechsel- und Durchblutungsstörungen, Hörsturz oder altersabhängige Makuladegeneration (therapeutische Plasmapherese). Ist beispielsweise die Konzentration bestimmter Fette (LDL-Cholesterin, Lipoprotein) beziehungsweise Gerinnungsfaktoren (Fibrinogen) im Blut erhöht, stellt dies ein Risiko für Erkrankungen wie etwa Herzinfarkt oder Schlaganfall da, da sich der Blutfluss durch -Ablagerungen in den Blutgefäßen verlangsamt und das Blut verdickt. Dies führt zu einer ungenügenden Sauerstoffversorgung des Gewebes. Das Prinzip der Apherese ist es, solche schädigenden Stoffe aus dem Blut zu entfernen und so die Fließeigenschaften des Bluts zu verbessern. Von der therapeutischen Plasmapherese unterscheiden Mediziner die sogenannte präparative Plasmapherese, die sich zur Gewinnung von Blutplasma für Blutspenden eignet. Weiterlesen: Apherese: Durchführung Autor: Onmeda Redaktion Das könnte Sie auch interessieren
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