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Apherese (Plasmapherese)

Durchführung

Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Die Apherese (Plasmapherese) ist ein Verfahren zur extrakorporalen (außerhalb des Körpers erfolgenden) Blutreinigung. Dabei leitet eine Kanüle in der Armvene des Betroffenen kontinuierlich Blut in einen sogenannten Plasmafilter. Dieser Filter trennt die Blutzellen von dem Blutplasma (nicht-zelluläre Bestandteile des Bluts). Anschließend fließt das gereinigte Blut wieder zurück in den Körper.

Ärzte führen eine Apherese in der Regel ambulant in speziell dafür eingerichteten Zentren durch, das heißt die Betroffenen können nach der Behandlung wieder nach Hause gehen. Die Häufigkeit der Behandlung richtet sich nach der Art der Erkrankung. In einigen Fällen kann eine einmalige Behandlung ausreichend sein, in anderen Fällen (z.B. familiäre Hypercholesterinämie) sind lebenslange regelmäßige Behandlungen nötig.

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Apherese

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