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Barotrauma

Schädelhöhlen

Stand: 23. Juni 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Die Schädelhöhlen bilden starre Hohlräume, deren Volumen sich bei fehlendem Druckausgleich nicht verkleinern kann. Kann zum Beispiel aufgrund eines bestehenden Schnupfens kein (ausreichender) Druckausgleich erfolgen, wirkt der Druckunterschied daher vorwiegend auf die Schleimhäute ein, welche die Schädelhöhle von innen auskleiden.

Bricht der Taucher den Tauchgang ab und steigt langsam auf, gleicht sich der Druck wieder aus. Taucht der Betroffene jedoch weiter ab, schwellen die Schleimhäute an, kleinste Blutgefäße (Kapillaren) können platzen und Blut und Schleim treten aus der Nase aus. Zudem kommt es zu starken Kopfschmerzen.

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