Oberschenkelhals­bruch (Schenkelhalsfraktur): Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. Oktober 2015)

Wenn Sie Knochenbrüchen wie dem Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur) vorbeugen möchten, ist eine gute (Muskel-)Basis hilfreich. Eine solche Basis können Sie aufbauen, indem Sie in jungen Jahren mit regelmäßigem Körpertraining beginnen und dies bis ins Alter konsequent verfolgen. Des Weiteren ist es ratsam, neuromuskuläre Erkrankungen (z.B. häufige Ohnmachtsanfälle) rechtzeitig vom Arzt abklären und behandeln zu lassen.

Auch gesunde und starke Knochen sind wichtig, wenn Sie einem Oberschenkelhalsbruch vorbeugen möchten: Sorgen Sie daher für eine ausgewogene, kalziumreiche Ernährung – sie stärkt die Knochen und macht sie damit widerstandsfähiger beziehungsweise belastbarer. Wenn Sie zusätzlich (etwa über Nahrungsergänzungsmittel) Calcium aufnehmen, achten Sie darauf, dass Sie ausreichend trinken: So können Sie verhindern, dass sich Steine (z.B. Nierensteine) bilden.

Der beste Schutz vor einem Oberschenkelhalsbruch im höheren Lebensalter besteht darin, Stürze auf die Hüfte zu vermeiden. Um nach einer Oberschenkelhalsfraktur erneuten Stürzen vorzubeugen, ist es wichtig, neurologische und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Erkrankungen abzuklären und eine Osteoporose-Prophylaxe durchzuführen.


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