Startseite > Krankheiten > Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur) > Definition
Stand: 26. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Einen Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur) kann man nach unterschiedlichen Gesichtspunkten unterteilen. Die anatomische Einteilung richtet sich nach der Lage der Bruchstelle am Schenkelhals – danach kann man die sogenannte mediale und die laterale Schenkelhalsfraktur voneinander unterscheiden:
Die Einteilung nach Pauwels richtet sich nach dem Winkel zwischen der Horizontalen (= rechter Winkel zur Achse des Oberschenkelknochens) und der Bruchlinie, die eine mediale Schenkelhalsfraktur bildet. Dementsprechend kann man einen Oberschenkelhalsbruch einem der folgenden Typen zuordnen:
Diese Einteilung der medialen Schenkelhalsfraktur nach Pauwels ist die wichtigste und beeinflusst sowohl die Prognose als auch die Therapie. Daneben hat sich im klinischen Alltag auch die Einteilung nach Garden bewährt, die sich danach richtet, wie stark die Bruchenden verschoben sind. Die Klassifikation der Schenkelhalsfraktur nach Garden lässt Rückschlüsse darauf zu, ob und in welchem Ausmaß der Oberschenkelhalsbruch die Blutversorgung beeinträchtigt:
Für die orthopädische Praxis ist ferner eine Einteilung in stabile und instabile Oberschenkelhalsbrüche notwendig, zumal jeder instabile Oberschenkelhalsbruch eine Operation erforderlich macht:
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