Startseite > Krankheiten > Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur) > Definition
Stand: 26. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Der Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur) ist eine Verletzung des Oberschenkels, bei welcher der Oberschenkelknochen (= Os femoris, kurz Femur genannt) am Schenkelhals gebrochen ist. Der Schenkelhals ist der Teil des Oberschenkelknochens, der zwischen seinem kugeligen oberen Ende (dem sog. Hüftkopf) und seinem langen Mittelstück (dem sog. Knochenschaft) liegt.
Der Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur) ist vor allem im Alter verbreitet: Die Häufigkeit von Schenkelhalsfrakturen nimmt ab dem 60. Lebensjahr zu, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Der Grund: Im höheren Lebensalter kann der Oberschenkelhals schon bei geringer Krafteinwirkung brechen. In Deutschland brechen sich jedes Jahr bis zu 900 von 100.000 über 65-Jährigen den Schenkelhals. Bei jüngeren gesunden Menschen ist eine Oberschenkelhalsfraktur wesentlich seltener, weil dann große Kräfte nötig sind, um die Fraktur zu verursachen.
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