Noonan-Syndrom: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (09. Dezember 2014)

Das Noonan-Syndrom zeigt sich in erster Linie durch Symptome wie Kleinwuchs, einem tiefen Haaransatz im Nacken sowie gelegentlich durch das sogenannte Pterygium colli. Darunter versteht man eine Hautfalte, die sich beidseits am Hals zwischen einem Knochenvorsprung des Schädels hinter den Ohren und einem Knochenfortsatz des Schulterblatts ausspannt. Häufig fallen Menschen mit Noonan-Syndrom auch durch einen weiten Augenabstand (Hypertelorismus), tief liegende und nach hinten geneigte Ohren sowie durch ein herabhängendes Augenlid (Ptosis) auf. Häufige Symptome sind auch:

Menschen mit Noonan-Syndrom zeigen häufig Symptome wie Veränderungen an den inneren Organen. Besonders oft betroffen sind:

Bei Jungen kann auch die Entwicklung der Geschlechtsorgane gestört sein: Zum Beispiel wandert der Hoden während der Wachstumsphase nicht in den Hodensack (Kryptorchismus) oder ein Hoden fehlt völlig (Hodenaplasie). Bei Mädchen mit Noonan-Syndrom verläuft die Geschlechtsentwicklung bis auf eine zeitliche Verzögerung meist normal. Etwa 30 bis 40 Prozent der Noonan-Kinder sind geistig leicht unterentwickelt.


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