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Noma (Wasserkrebs, Wangenbrand)

Noma (Wasserkrebs, Wangenbrand): Verlauf

Stand: 25. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Noma (Wasserkrebs, Wangenbrand) nimmt in Entwicklungsländern meist einen dramatischen Verlauf: Aufgrund der dortigen mangelhaften Therapiemöglichkeiten sterben bis zu 90 Prozent der betroffenen Kinder an den Folgen dieser Krankheit. Die Überlebenden weisen schwere Gesichtsverstümmelungen auf.

Rechtzeitig behandelt ist die Heilungschance bei Noma sehr hoch. Ohne medizinische Hilfe breitet sich der Wangenbrand sehr rasch auf alle Strukturen des Gesichts (Mund, Zunge, Nase, Augen und Ohren) aus. Im weiteren Verlauf von Noma kann die Entzündung die Wange durchlöchern und den Kieferknochen freilegen. Häufig tritt bei Wasserkrebs der Tod durch Blutvergiftung oder eine spezielle Form der Lungenentzündung (sog. Aspirationspneumonie) ein.

Weiterlesen: Noma (Wasserkrebs, Wangenbrand): Vorbeugen

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