Startseite > Krankheiten > Nierenzyste, Zystennieren > Diagnose
Stand: 21. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Nierenzyste und bei Zystennieren erfolgt die Diagnose durch bildgebende Verfahren wie Ultraschall (Sonographie), Computertomographie (CT) oder Röntgenuntersuchung der Nieren und ableitenden Harnwege mit Kontrastmittel (Urographie oder Nierenangiographie). Darüber hinaus kann auch eine Szintigraphie, die Organe und Strukturen mithilfe radioaktiv markierter Stoffe sichtbar macht, bei der Diagnose von Zysten in den Nieren hilfreich sein.
Zeigt die Ultraschalluntersuchung eine einfache (unkomplizierte) Nierenzyste (d.h. eine runde bis leicht ovale Zyste mit deutlich abgegrenzter, dünner Wand und flüssigkeitsgefülltem Innenraum), ist anschließend meist keine Behandlung erforderlich. Weist das Untersuchungsergebnis jedoch darauf hin, dass eine komplizierte Nierenzyste vorliegt, sind weitere Untersuchungen (z.B. eine CT mit Kontrastmittel) nötig, um einen Nierentumor auszuschließen. Bei Verdacht auf eine bösartige Entartung von Nierenzysten oder Zystennieren (Nierentumoren) ist zudem eine Nierenspiegelung (Renoskopie) zur Diagnose ratsam. Laboruntersuchungen des Harns lassen auf eventuelle Harnwegsinfekte schließen; die Nierenwerte im Blut liefern Hinweise auf die Nierenfunktion.
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