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Nierensteine, Nephrolithiasis
Nierensteine, NephrolithiasisNierensteine, Nephrolithiasis: TherapieStand: 6. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Gegen Nierensteine beziehungsweise die Nephrolithiasis (Nierensteinleiden) ist in den meisten Fällen keine besondere Therapie nötig: Die Betroffenen scheiden mehr als 80 Prozent aller Nierensteine von selbst über den Harn aus (Steindurchmesser meist kleiner als 4 mm). Einen solchen Spontanabgang der Nierensteine können Sie wahrscheinlich unterstützen, indem Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen, krampflösende Medikamente einnehmen und sich viel bewegen. Wenn die Nierensteine eine akute Nierenkolik auslösen, zielt die Behandlung der Nephrolithiasis zunächst darauf ab, die Schmerzen zu beseitigen. Dafür kommen in der Regel krampflösende Schmerzmittel (sog. Spasmoanalgetika) zum Einsatz, die Sie in eine Vene gespritzt bekommen. Wenn ein Nierenstein mehr als einen Zentimeter groß ist und sich seine Lage über einen Zeitraum von mehreren Tagen nicht verändert, ist ein spontaner Abgang nicht mehr zu erwarten. In solchen Fällen ist es ratsam, Nierensteine von einem Urologen entfernen zu lassen. Dies gilt auch, wenn eine ausgeprägte Harnstauung vorliegt, durch die sich das Nierenbecken erweitert. Zur Therapie der Nephrolithiasis stehen die folgenden Methoden zur Verfügung:
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