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Nierensteine (Nephrolithiasis)Nierensteine (Nephrolithiasis)Nierensteine (Nephrolithiasis): Therapie(Stand: 2. Juli 2009) Nierensteine (Nephrolithiasis) erfordern in den meisten Fällen keine besondere Therapie: Mehr als 80 Prozent aller Nierensteine werden von selbst über den Harn ausgeschieden (Steindurchmesser meist kleiner als 4 mm). Die Betroffenen können einen solchen Spontanabgang der Nierensteine wahrscheinlich selber unterstützen, indem sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen, krampflösende Medikamente einnehmen und sich viel bewegen. Wenn die Nierensteine eine akute Nierenkolik auslösen, zielt die Behandlung zunächst darauf ab, die Schmerzen zu beseitigen. Dafür werden in der Regel krampflösende Schmerzmittel (sog. Spasmoanalgetika) eingesetzt, die über eine Vene gegeben werden. Bei Nierensteinen, die größer als ein Zentimeter sind und deren Lage sich über einen Zeitraum von mehreren Tagen nicht verändert, ist ein Spontanabgang nicht mehr zu erwarten. In diesen Fällen sollte ein Urologe die Nierensteine entfernen. Dies gilt auch, wenn eine ausgeprägte Harnstauung vorliegt, durch die sich das Nierenbecken erweitert. Zur Therapie von Nierensteinen stehen die folgenden Methoden zur Verfügung:
Weiterlesen: Nierensteine (Nephrolithiasis): Verlauf Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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