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Nierenentzündung (Glomerulonephritis)
Nierenentzündung (Glomerulonephritis)Nierenentzündung (Glomerulonephritis): TherapieStand: 20. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einer Nierenentzündung (Glomerulonephritis) hängt die Therapie davon ab, welche Ursache ihr zugrunde liegt. Die Behandlung richtet sich also danach, welche Form von Nierenentzündung besteht und ob diese akut oder chronisch verläuft. Akute Glomerulonephritis
Rasch progrediente Glomerulonephritis (RPGN)Die Therapie der rasch progredienten (= fortschreitenden) Glomerulonephritis (RPGN) richtet sich im Wesentlichen danach, welche Grunderkrankung vorliegt und welchen Befund die Nierenbiopsie erbringt. Abhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung kommen bei dieser Form der Nierenentzündung folgende Therapieverfahren einzeln oder kombiniert zum Einsatz:
Diese Therapiemaßnahmen sollen gegen die Niere gerichtete Antikörper sowie Entzündungsbotenstoffe, die sich im Blutkreislauf befinden, herausfiltern und deren Neubildung unterdrücken. Nephrotisches SyndromGanz allgemein kommen für die Therapie des nephrotischen Syndroms folgende Behandlungsmaßnahmen zum Einsatz:
In bestimmten Fällen des nephrotischen Syndroms ist eine Therapie mit entzündungshemmenden Wirkstoffen (sog. Steroide, "Cortison') und Wirkstoffen, die das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppressiva), erforderlich. Ist die Ursache dieser Form der Nierenentzündung ein Drogen- oder Medikamentenmissbrauch, muss der Betroffene professionelle Hilfe suchen und einen Entzug durchlaufen. Chronische GlomerulonephritisBei einer chronischen Glomerulonephritis behandelt der Arzt vor allem die auftretenden Beschwerden. Ist die Funktion der Niere eingeschränkt, umfasst die Therapie bei dieser Form der Nierenentzündung etwa Maßnahmen wie:
Ist die Erkrankung weit fortgeschritten und hat ein Nierenversagen zur Folge, stellen Dialyse (Blutwäsche) und Nierentransplantation eine Therapiemöglichkeit dar. Asymptomatische Proteinurie (Eiweiß im Urin) und / oder Hämaturie (Blut im Urin)Wenn sich im Urin nur geringe Mengen Blut (Hämaturie) und Eiweiß (Proteinurie) befinden und die Nierenfunktion sowie der Blutdruck normal sind, ist eine Therapie meist nicht erforderlich. Lassen Sie Ihre Urinwerte in diesem Fall jedoch regelmäßig kontrollieren. Weiterlesen: Nierenentzündung (Glomerulonephritis): Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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