Startseite > Krankheiten > Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) > Vorbeugen
Stand: 4. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Wenn Sie einer Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) beziehungsweise Infektionen des Harntrakts vorbeugen möchten, trinken Sie am besten reichlich und regelmäßig.
Um zu verhindern, dass eine akute Nierenbeckenentzündung in eine chronische Verlaufsform übergeht, muss eine akute Nierenbeckenentzündung immer vollständig ausheilen. Wenn Sie mehr als drei bis vier Harnwegsinfekte pro Jahr haben, ist eine Langzeitprophylaxe mit Antibiotika empfehlenswert: Hierbei nehmen Sie (zunächst ein halbes Jahr lang) zum Vorbeugen täglich Antibiotika ein – in einer geringeren Dosierung als bei der Behandlung einer bestehenden Entzündung. Wichtig ist, dass die eingesetzten Antibiotika nicht die Darmflora beeinflussen. Anschließend setzen Sie die Antibiotika ab und prüfen, ob Sie immer noch anfällig für Nierenbeckenentzündungen sind.
Bei manchen Frauen besteht ein Zusammenhang zwischen Geschlechtsverkehr und dem erneuten Auftreten der Nierenbeckenentzündung. Wenn Sie dies bei sich beobachten (wenn Sie also öfters etwa 8 bis 10 Stunden nach dem Sex erneut Anzeichen einer Pyelonephritis bemerken), können Sie zum Vorbeugen anstelle der Langzeitprophylaxe direkt vor oder nach dem Geschlechtsverkehr ein niedrig dosiertes Antibiotikum einnehmen.
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